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Naturverträgliche Hochwasservorsorge an Elbe und Nebenflüssen-Ein Beitrag aus ökologischer und naturschutzfachlicher Sicht am Beispiel ausgewählter Gebiete der mittleren Elbe und unteren Mulde- |
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Im Rahmen der Studie wurden im Untersuchungsgebiet Elbe vertiefende Untersuchungen zur Beziehung Wasserhaushalt und Vegetation durchgeführt und eine immense Datenbasis geschaffen. Vorhandene Daten wurden aufgearbeitet, überprüft und aktuelle Erhebungen vorgenommen. An der Mulde -Raum Eilenburg- wurden erste ökologische Grundlagenuntersuchungen zu dieser Thematik durchgeführt. Die Bewertung der Folgen des Hochwassers 2002 auf die Vegetation der Hartholzauenwälder erfolgte auf ausgewählten Flächen mittels Vorher-Nachher-Vergleich. Zwischen Mulde- und Saalemündung (Saalberghau, Lödderitzer Forst, Walternienburger Forst, Biberwerder) wurden folgende Veränderungen an der Vegetation festgestellt:
Das Hochwasser im Januar 2003 hat wesentlich größere Einwirkungen auf die Gehölzvegetation hinterlassen. Das stehende Wasser in den Beständen gefror und hat bei absinkendem Wasserstand starke Rindenabschürfungen hervorgerufen. Abfließendes Treibeis hat Jungwuchs und Sträucher stark beeinträchtigt, teilweise flächig abgeschert.
Durchführung: Dipl.-Agraring. Ulrich Klausnitzer (Bearbeitung Teilthema Vegetation Hartholzauen, Beziehungen zwischen Wasserhaushalt und Standort bzw. Vegetation, Gesamtkoordination) am Lehrstuhl für Landeskultur und Naturschutz (Projektleiter: Prof. Dr. P. A. Schmidt; WHK: M. Sc. forest S. Conrad; TM: M. Wöbke), Institut für Allgemeine Ökologie und Umweltschutz, TU Dresden, Fachrichtung Forstwissenschaften, Tharandt); |
Fotos © von Ulrich Klausnitzer |
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